Offene Bühne: Gelungener Auftakt bei neuem Veranstaltungskonzept

Schulchor des Athenäums wusste im Stadtpark zu begeistern

Eupen

Samstagnachmittag im Stadtpark Schulstraße: Trotz großer Hitze haben sich rund 150 Besucher erwartungsvoll im Halbrund des Amphitheaters eingefunden und freuen sich auf den Auftritt des KAE-Schulchors. Für ihre Ausdauer sollten sie belohnt werden, denn während einer Dreiviertelstunde brannten die 35 Schülerinnen und Schüler ein gesangliches Feuerwerk ab, das nicht nur die Angehörigen zu begeistern wusste. Dem Schulchor unter der Leitung von Iris Wynands oblag die sicher nicht leichte Aufgabe, den ersten Beitrag im Rahmen der „Offenen Bühne“ zu liefern.

Der Hintergrund: Die Stadt Eupen hat beschlossen, während der Sommermonate Konzerte sowie andere künstlerische Darbietungen vor allem mit lokalen und regionalen Interpreten zu veranstalten. Erfolgreicher hätte die Premiere nicht sein können, denn der Klangkörper des Eupener Athenäums präsentierte sich erstaunlich homogen, blieb den Anforderungen der Stücke stets gewachsen und glänzte durch stimmliche Präzision und Flexibilität.

Quer durch das Musik-Universum

Chorleiterin Iris Wynands versteht es, ihren Chor mit präzisen Gesten zu motivieren. Entsprechend groß sind Begeisterung und Sangesfreude der Jugendlichen. Angespornt durch das große Publikumsinteresse und einfühlsam begleitet von Ramón Janßen am E-Piano, boten die Teenager ein buntes Programm von Gospel, Popmusik und Neuer Deutsche Welle. Neben den Klassikern „Vois sur ton chemin“ (aus: Les Choristes), „Qui a le droit“ (Patrick Bruel) gefielen die Pop-Hymnen „My Immortal“ von Evanescence und der Bette Midler Klassiker „The Rose“ ganz besonders. Bei den Hits von Udo Lindenberg („Hinterm Horizont“) und der Sportfreunde Stiller („New York, Rio, Rosenheim“) waren die Kids so richtig in ihrem Element. Mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen und „Time after time“ (Cindy Lauper) endete ein bemerkenswerter Auftritt, der restlos überzeugte. So viel Begeisterung und solch erfrischende Unkompliziertheit erhofft die Stadt Eupen sich auch bei den kommenden Veranstaltungen der „Offenen Bühne“.

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